Betrieb
Anbau
An der Landstraße zwischen Köln und Bonn, im Herzen des fruchtbaren Vorgebirges, liegt seit mehr als 100 Jahren unser moderner Obstbau-Betrieb, der älteste Deutschlands mit plantagenmäßigem Anbau von Äpfeln und Birnen.
Die Böden, auf denen unsere Obstbäume so prächtig gedeihen, sind bekannt als die Besten überhaupt, und die einmalige Lage innerhalb der Kölner Bucht mit dem Schutz des Ville-Rückens im Westen nutzten schon die Römer, um hier sogar Wein anzubauen.
Wir bauen hier auf einer Fläche von 35 Hektar die feinsten Apfel- und Birnen- und Kirchen- sorten an.
Qualität durch sorgfältigen Winterschnitt:
In den Monaten Januar bis März wird an den Obstbäumen der Winterschnitt durchgeführt. Dabei wird schon jetzt auf eine optimale Belichtung der Fruchtäste unter Berücksichtigung der sortentypischen Wuchs-eigenschaften geachtet.


Qualitätssicherung durch Frostschutz:
Um im April oder Mai die zarten Blüten und jungen Früchtchen vor nächtlichen Spätfrösten zu schützen, sind fast alle Plantagen mit einer Frostschutz-Beregnung ausgestattet. Das gefrierende Wasser bildet einen Eispanzer um die empfindlichen Organismen, und die sich freisetzende Erstarrungswärme verhindert ein Erfrieren.


Qualitätssicherung durch Hagelnetze:
Als weitere Maßnahme der Qualitätssicherung haben wir seit 2005 unsere neuen Apfelplantagen mit Hagelnetzen überspannt. Diese Netze werden wegen der Schneelast im Herbst nach der Ernte aufgerollt und im Frühjahr nach der Blüte wieder abgerollt und gespannt.


Qualität
durch „Integrierte Produktion“:
Unser Obst wird nach den Richtlinien des Integrierten Obstanbaues angebaut und ist auf ein Höchstmaß an Umweltschonung für Boden, Wasser, Luft und Artenvielfalt ausgerichtet. Ziel ist es, die Obstkultur in das Ökosystem zu integrieren.
Einer Vielzahl von Insekten, Milben und Vögeln dienen Obstanlagen als Lebensraum. Um unsere Pflanzen vor Schädlingen und Pilzen zu schützen, werden ausschließlich nützlings-schonende Produktionsmethoden eingesetzt. Hier folgen einige Beispiele:
Zur Ansiedlung der Nützlinge werden Raubmilben als Gegenspieler der Roten Spinne aus Altanlagen in Junganlagen übersiedelt
Zur Unterstützung der Nützlinge wird der Honigtau des Birnenblattsaugers mit Wasser abgespült, damit die Blumenwanze diese besser bekämpfen kann.
Durch biotechnische Verfahren werden Lockstoffe als Verwirrungsmethode für den Apfelwickler eingesetzt, damit die weiblichen Wickler nicht befruchtet werden.
Zur Reduzierung der Pilzsporen wird im Herbst das Falllaub zerkleinert, um die Zersetzung durch Regenwürmer zu fördern.
Selektive Bekämpfung bedeutet, dass nur beim Übertreten der Schadschwelle die Schädlinge selektiv und umweltschonend bekämpft werden, ohne dabei das gesamte Ökosystem der Obstanlage zu zerstören.
Unsere gesamten fachlichen Erfahrungen und die ständige Weiterbildung setzen wir für eine umweltschonende Produktion von Obst ein.
Dies gewährleistet ihnen eine hohe Sicherheit an Qualität der Früchte bei gleichzeitiger Schonung von Boden, Wasser und Umwelt.
Qualitätssicherheit
durch QS-GAP Zertifikat
Mehrmals im Jahr finden Kontrollen vom Lebensmittelamt und Pflanzenschutzamt statt und unsere Produktion wird jährlich unter
QS-ID-Nr.: 4048473168045
QS-GAP zertifiziert.




Qualitätsoptimierung durch Handausdünnung:
im Juni / Juli werden alle Obstbäume, um die Qualität unserer Früchte weiter zu steigern, von ca. 30 Saisonarbeitskräften sorgfältig von Hand ausgedünnt. Das bedeutet, dass nur 80-100 Früchte je Baum belassen werden, sodass die Aromastoffe nur den verbleibenden Früchten zukommen und die Frucht sich in Größe, Form und Farbe optimal entwickeln kann.


Süßkirschenernte unter Folie
im Juni + Juli:
Auf 2,5 Ha Fläche werden 12 verschiedene Süßkirschensorten angebaut, darunter früh-, mittelspät- und spät- reifende Sorten, so dass wir von Anfang Juni bis August ständig frische Süßkirschen anbieten können.
Kurz vor der Blüte werden die Süßkirschen- bäume mit einer Folie überdacht. Dadurch werden die Blüten vor Nachtfrost geschützt. Der Pilzbefall reduziert sich deutlich. Die Süßkirschen können bis zur optimalen Genußreife heranwachsen ohne vorher durch Regen aufzuplatzen. Ein seitlich angebrachtes Fliegennetz schützt außerdem vor der Kirschfruchtfliege. Unsere Süßkirschen sind somit 100% „wurmfrei“



Qualität durch optimale Reife:
Um bei der Apfel-Ernte eine optimale Reife aller Früchte zu erreichen, werden alle Sorten mehrmals durchgepflückt, wobei jedes Mal nur die wirklich reifen Früchte herausgepflückt werden. Dies geschieht in wöchentlichen Abständen und kann sich je nach Sorte über 3-5 Wochen hinziehen. Alle Früchte werden von Hand gepflückt und vorsichtig in die Großkisten abgelegt. Dies erfordert einen hohen Einsatz unserer 30 qualifizierten Erntehelfer.
Modernste computergesteuerte Lagerräume:
Auf kürzestem Wege werden die Früchte in den Großkisten von der Plantage zu den eigenen Lagerräumen auf dem Hofgelände transportiert.
Für die schonende Lagerung unserer Früchte stehen uns 17 hochmoderne ULO- (=Ultra Low Oxygen) Kühlräume zur Verfügung mit einer Lagerkapazität von über 1200 Tonnen.
Äpfel und Birnen können hierin bis zum Frühjahr, einige Sorten sogar bis in den August des nächsten Jahres, wenn schon die ersten Frühäpfel geerntet werden, gelagert werden, ohne nennenswerte Verluste an Saftigkeit, Festigkeit und Aroma der Früchte.


Verkauf „Ab Hof“ übers ganze Jahr:
Daher können Sie während des ganzen Jahres unsere eigenen Äpfel in der Verkaufshalle probieren und kaufen.
Birnen werden von Ende August bis in den Mai angeboten.
Im Juni, Juli und August bieten wir Ihnen frisch geerntete und sehr aromatische Süßkirschen an.

