Museum / Geschichte

Obstbau-Museum

Im Jahre 1996 feierten wir unser 100-jähriges Betriebsjubiläum.
Dies war der Anlass, um ein Obstbau-Museum auf unserem Hofgelände zu eröffnen, das einzige in Deutschland, das sich ausschließlich dem Obstbau widmet.

Öffnungszeiten des Obstbaumuseums:

1. Sa. im Sep.+Okt.+Nov. jeweils 11–13 Uhr

In einer alten Halle, in der bis 1945 Obst- Konserven hergestellt wurden, sind jetzt aus den letzten 100 Jahren ausgestellt:
Obstbau-Maschinen, Sortiermaschinen, Geräte, Spritzen, Traktoren, Kühlmaschine von 1908, Obstverarbeitung, Fachbücher und -schriften, Fotos, u.v.m.

Wichtige Themenbereiche des Obstbaus werden anschaulich erklärt:
Integrierte Produktion, Pflanzenschutz damals und heute, vom Wildling zum Apfelbaum, Frostschutz, Pflegemaßnahmen, Ernte, Kühlung, Verarbeitung u.v.m.

Die Geschichte unseres Betriebes wird ausführlich mit vielen Fotos dokumentiert. Hier einige bemerkenswerte Daten:

Obstbaumuseum
Obstmuseum
Kühlmaschine
Obstbauspritze
Obsthof Schmitz-Hübsch

Gechichte

1896Betriebsgründung durch Otto Schmitz-Hübsch
1905Otto findet auf einem Markt in Paris! die Apfel-Unterlage "M9", damals "Gelber Metzer Paradies" genannt, heute die wichtigste schwache Apfel-Unterlage weltweit, und legt damit in Merten Mutterbeete an.
1908Bau der ersten maschinengekühlten Obstlagerräume und Aufstellung der ersten Obst-Kühlmaschine in Deutschland, die noch heute im Museum steht.
1920Entdeckung und Vermehrung der Sortenmutation "Roter Boskoop Schmitz-Hübsch"
Otto Schmitz-Hübsch
Heribert Schmitz-Hübsch
1932Einführung der "Spindel" als Baumform, die im modernen Obstbau heute fast überall anzutreffen ist.
1935Pflanzung der ersten „Spindel“-Apfelplantage mit 1600 Bäumen je Hektar
1938Heribert übernimmt den väterlichen Betrieb, und verlagert den Schwerpunkt des Anbaus zum Obstbau hin.In Köln werden Kunden mit frischen Äpfeln und Birnen frei Haus beliefert.Später wird das Obstabonnement ausgedehnt auf den Bereich von Düsseldorf bis Bonn.
Betrieb Otto Schmitz-Hübsch um 1905
1973Elmar führt den väterlichen Betrieb fort. Ein erster Hofladen wird eingerichtet und der "Ab-Hof-Verkauf" stark ausgeweitet. Gleichzeitig werden die Obstabonnement-Lieferungen schrittweise eingestellt.
1991Es werden bis 1998 fünf Hallen mit über 3000 qm Grundfläche errichtet, in denen ein Kühlraum, 12 ULO-Kühlräume, ein Kistenlager, eine Packhalle und eine neue Verkaufshalle eingerichtet werden.
1995Eröffnung eines zweiten Hofladens zum Verkauf von Obst und Gemüse aus der Region.
Boscoop Ernte von Buschbäumen um 1905
1996100-jähriges Betriebsjubiläum mit Eröffnung des Obstbau-Museums.
2000Sohn Roland beginnt nach bestandener Meisterprüfung seine Tätigkeit im elterlichen Betrieb und wird am 1.7.2001 Miteigentümer der neuen „Otto Schmitz-Hübsch GbR“.
Obstkühlmaschine
Obstplantagen
2004Bau der ersten Hagelnetz-Überdachung
auf 5 Hektar Apfel-Junganlagen.
2005Pflanzung von 13 verschiedenen Sorten Süßkirschen mit Folienüberdachung auf 2,5 Hektar Fläche.
2006Eröffnung des Apfel-Cafés.
2010Errichtung von 4 weiteren ULO-Kühlräumen und Umbau und Erweiterung der beiden Verkaufshallen und des Apfel-Cafés.
Tochter Andrea Schmitz-Hübsch leitet den Verkauf regionaler Produkte in der neuen Obst- und Gemüsehalle.
Obstpackraum

 

Spindelbaum